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Bestätigungsvermerke

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Vermerk über die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

an die EWE Aktiengesellschaft

Prüfungsurteile
Wir haben den Konzernabschluss der EWE Aktiengesellschaft, Oldenburg, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) – bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2017, der Konzerngesamtergebnisrechnung, Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 sowie dem Konzernanhang, einschließlich einer Zusammenfassung bedeutsamer Rechnungslegungsmethoden – geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der EWE Aktiengesellschaft, der mit dem Lagebericht der Gesellschaft zusammengefasst wurde, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 geprüft. Die in Abschnitt 3 des Konzernlageberichts enthaltene nichtfinanzielle Konzernerklärung und die im Unterabschnitt „Frauenquote“ des Konzernlageberichts enthaltene Konzernerklärung zur Unternehmensführung haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

  • entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315e Abs. 1 HGB anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2017 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 und
  • vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Konzernlagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Konzernerklärung zur Unternehmensführung und der nichtfinanziellen Konzernerklärung.
  • Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-Abschlussprüferverordnung (Nr. 537 / 2014; im Folgenden „EU-APrVO“) unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den europarechtlichen sowie den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Darüber hinaus erklären wir gemäß Artikel 10 Abs. 2 Buchst. f) EU-APrVO, dass wir keine verbotenen Nichtprüfungsleistungen nach Artikel 5 Abs. 1 EU-APrVO erbracht haben. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Besonders wichtige Prüfungssachverhalte in der Prüfung des Konzernabschlusses
Besonders wichtige Prüfungssachverhalte sind solche Sachverhalte, die nach unserem pflichtgemäßen Ermessen am bedeutsamsten in unserer Prüfung des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 waren. Diese Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Konzernabschlusses als Ganzem und bei der Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu berücksichtigt; wir geben kein gesondertes Prüfungsurteil zu diesen Sachverhalten ab.

Nachfolgend beschreiben wir die aus unserer Sicht besonders wichtigen Prüfungssachverhalte:

1. Werthaltigkeit zahlungsmittelgenerierender Einheiten mit Geschäfts- oder Firmenwerten und bestimmter energieerzeugender Vermögenswerte
Gründe für die Bestimmung als besonders wichtiger Prüfungssachverhalt
Im Konzernabschluss der EWE Aktiengesellschaft werden unter dem Bilanzposten „Immaterielle Vermögenswerte“ wesentliche Geschäfts- oder Firmenwerte sowie unter dem Bilanzposten „Sachanlagen“ wesentliche energieerzeugende Vermögenswerte ausgewiesen. Geschäfts- oder Firmenwerte werden jährlich oder anlassbezogen, Sachanlagen anlassbezogen auf Ebene derjenigen zahlungsmittelgenerierenden Einheiten, denen der jeweilige Geschäfts- oder Firmenwert und / oder die Sachanlage zugeordnet ist, einem Werthaltigkeitstest („Impairment- Test“) unterzogen, um einen möglichen Wertminderungsbedarf zu ermitteln. Zahlungsmittelgenerierende Einheiten mit bestimmten energieerzeugenden Vermögenswerten umfassen insbesondere Offshore-Windparks und konventionelle Erzeugung.

Die Bestimmung des beizulegenden Zeitwerts abzüglich Kosten der Veräußerung für Zwecke der Werthaltigkeitstests erfolgt auf Grundlage der Barwerte der künftigen Zahlungsströme, die sich aus den von den gesetzlichen Vertretern erstellten und vom Aufsichtsrat genehmigten bzw. zur Kenntnis genommenen Planungsrechnungen für die kommenden drei Jahre (Mittelfristplanung) oder einen längeren, ggfs. von der Gesellschaft bestimmten Zeitraum ergeben. Hierbei werden auch Erwartungen über künftige Marktentwicklungen unter anderem zur Entwicklung bestimmter Energiepreise und länderspezifische Annahmen über die Entwicklung makroökonomischer Größen berücksichtigt. Die Ermittlung der Barwerte erfolgt unter Anwendung von Discounted-Cashflow-Modellen. Die Diskontierung erfolgt mittels der durchschnittlichen gewichteten Kapitalkosten der jeweiligen zahlungsmittelgenerierenden Einheit. Das Ergebnis dieser Bewertungen ist in hohem Maße abhängig von der Einschätzung der künftigen Zahlungsströme sowie von den jeweils verwendeten Diskontierungszinssätzen durch die gesetzlichen Vertreter.

Vor dem Hintergrund der materiellen Bedeutung, der Komplexität der Bewertungsmodelle sowie der ermessensbehafteten Annahmen der gesetzlichen Vertreter erachten wir die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte im Rahmen des Impairment- Tests als besonders wichtigen Prüfungssachverhalt.

Prüferisches Vorgehen
Im Rahmen unserer Prüfung haben wir den von den gesetzlichen Vertretern der EWE Aktiengesellschaft implementierten Prozess sowie die Bilanzierungs- und Bewertungsvorgaben zur Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte zahlungsmittelgenerierender Einheiten analysiert und uns ein Verständnis über die Prozessschritte und die implementierten internen Kontrollen verschafft.

Wir haben die in der internen Bewertungsrichtlinie konkretisierten Bewertungsvorgaben auf Vereinbarkeit mit den relevanten IFRS-Vorschriften sowie die Umsetzung durch die EWE Aktiengesellschaft gewürdigt.

Wir haben ausgewählte Planungen durch einen Vergleich mit den in der Vergangenheit tatsächlich erzielten Ergebnissen und unter Berücksichtigung aktueller Entwicklungen analysiert. Die wesentlichen Annahmen zu Wachstum und Geschäftsverlauf haben wir nachvollzogen, indem wir diese mit den gesetzlichen Vertretern der EWE Aktiengesellschaft diskutiert und die zugrunde liegenden langfristigen Rohstoff- und Energiepreisprognosen auf ihre Plausibilität hin untersucht haben. Auf dieser Grundlage haben wir deren Angemessenheit beurteilt. Darüber hinaus haben wir die von der Gesellschaft durchgeführten Sensitivitätsanalysen gewürdigt, um Wertminderungsrisiken bei einer für möglich gehaltenen Änderung einer wesentlichen Annahme der Bewertung einzuschätzen.

Die Angemessenheit der sonstigen wesentlichen Bewertungsannahmen, wie z. B. des Diskontierungszinssatzes und der Wachstumsrate, wurde mit Unterstützung von internen Bewertungsspezialisten auf Basis einer Analyse von Marktindikatoren untersucht. Ferner haben wir die rechnerische Richtigkeit der Bewertungsmodelle nachvollzogen.

Aus unseren Prüfungshandlungen haben sich hinsichtlich der Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte keine Einwendungen ergeben.

Verweis auf zugehörige Angaben
Die Angaben der Gesellschaft zu den Geschäfts- oder Firmenwerten sind im Konzernanhang im Abschnitt „Erläuterungen zur Bilanz“ im Unterpunkt „17. Immaterielle Vermögenswerte“, weitergehende Erläuterungen zu den energieerzeugenden Vermögenswerten sind im Konzernanhang im Abschnitt „Erläuterungen zur Bilanz“ im Unterpunkt „18. Sachanlagen“ und im Abschnitt „Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung“ im Unterpunkt „10. Abschreibungen“ enthalten.

2. Periodenabgrenzung der Erlöse aus dem Strom- und Gasvertrieb (Verbrauchsabgrenzung)
Gründe für die Bestimmung als besonders wichtiger Prüfungssachverhalt
Im Konzernabschluss der EWE Aktiengesellschaft werden Umsatzerlöse für Energielieferungen (Stromvertrieb und -verteilung, Gasvertrieb und -verteilung sowie der Abrechnung von aufgenommenem Strom aus regenerativen Energien) teilweise geschätzt.

Im EWE-Konzern wird der Gesamtabsatz über Messung, Ablesung und Schätzung ermittelt. Die Verfahren unterscheiden sich dabei infolge von landesrechtlichen Normen, technischen Messverfahren sowie zeitlichen Prozessen. Für Kunden in Deutschland, deren Verbräuche stichtagsbedingt nicht abgelesen und abgerechnet werden können, nimmt der EWE-Konzern eine Periodenabgrenzung vor. Das Verfahren zur Periodenabgrenzung wird monatlich rollierend angewendet. Die Umsatzschätzungen betreffen die Energielieferungen je Kunde zwischen dem Datum der letzten Zählerablesung und dem Jahresende und eine Zurechnung der gemessenen tatsächlichen Liefermenge auf den Zeitraum seit der vorhergehenden Messung. Ausgangsgröße bilden die Gesamteinspeisemengen. Von diesen werden gemessene Mengen der im Monatsabrechnungsverfahren abgelesenen und abgerechneten Abnahmestellen und Netzverluste abgezogen. Die verbleibende Menge bildet die Grundlage für die statistische Menge der Kunden, die im Jahresabrechnungsverfahren abgelesen werden. Diese Mengen werden entsprechend den Annahmen zum Kundenverhalten sowie historischen Verbrauchsdaten bzw. -profilen den Kunden zugerechnet und bewertet. Statistische Werte zu Kundenforderungen und Umsatzerlösen der im Jahresabrechnungsverfahren betroffenen Kunden werden mit der nächsten Ablesung und Abrechnung im Folgejahr überprüft und gegebenenfalls angepasst. Für netzexterne Kunden bildet der EWE- Konzern eine Erwartungshaltung über den Verbrauch. Die Kunden leisten auf den erwarteten Verbrauch periodische Abschlagzahlungen. Für den jeweils laufenden Monat werden zu Gunsten einer zeitlich priorisierten Ermittlung teilweise prognostizierte Werte der Gesamtmenge und der Kunden im Monatsabrechnungsverfahren zugrunde gelegt. Eine etwaige Anpassung erfolgt jeweils im Folgemonat. Vor dem Hintergrund der materiellen Bedeutung der bilanzierten Umsatzerlöse und abgegrenzten Forderungen, der Komplexität der Schätzmodelle sowie der im Rahmen der Schätzverfahren verwendeten ermessensbehafteten Annahmen der gesetzlichen Vertreter erachten wir die Ermittlung der abgegrenzten Forderungen einschließlich der dazugehörigen Umsatzerlöse als besonders wichtigen Prüfungssachverhalt.

Prüferisches Vorgehen
Wir haben im Rahmen unserer Prüfung unter anderem die Angemessenheit und Wirksamkeit des eingerichteten internen Kontrollsystems zur Schätzung und laufenden Abrechnung der Umsatzerlöse geprüft. Bei den geschätzten Erlösen beinhalteten unsere Prüfungshandlungen verschiedene analytische Untersuchungen und Datenanalysen unter Verwendung von Ist-Daten, um die Umsatzschätzung der EWE Aktiengesellschaft zu verplausibilisieren. Ferner haben wir die Stetigkeit und Konsistenz der angewandten Schätzverfahren zur Ermittlung der Verbrauchsabgrenzung nachvollzogen und die Angemessenheit der Schätzungen des Vorjahres durch Abgleich mit Ist-Abrechnungen des Jahres untersucht.

Absatzmengen und die zugrunde liegenden Schätzparameter wie beispielsweise Gradtagzahlen analysiert und so einen Abgleich der bilanzierten Abgrenzungsmengen mit den tatsächlichen Mengen vorgenommen. Für wesentliche Gewerbekunden wurde in Stichproben eine Plausibilisierung anhand der Ist-Werte per Bilanzstichtag vorgenommen.

Aus unseren Prüfungshandlungen haben sich hinsichtlich der Abgrenzung von Kundenforderungen und den dazugehörigen Umsatzerlösen keine Einwendungen ergeben.

Verweis auf zugehörige Angaben
Die Angaben zu Erlösen aus Energielieferungen sind im Konzernanhang in dem Abschnitt „Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung“ im Unterpunkt „5. Umsatzerlöse“ und in Abschnitt „Erläuterungen zur Bilanz“ im Unterpunkt „43. Segmentberichterstattung“ enthalten.

3. Rückstellungen für Verpflichtungen aus Rekultivierung und Rückbau (insbesondere von Gaskavernen und Windparks)
Gründe für die Bestimmung als besonders wichtiger Prüfungssachverhalt
Im Konzernabschluss der EWE Aktiengesellschaft sind wesentliche Rückstellungen für die Verpflichtungen aus Rekultivierung und Rückbau enthalten, um der Verpflichtung der Gesellschaft als Betreiber von Gaskavernen, Windparks und Kraftwerken nachzukommen, diese bei Beendigung des Betriebes stillzulegen und rückzubauen sowie notwendige Rekultivierungen vorzunehmen. Der genaue Umfang ist in einzelnen Fällen noch nicht abschließend öffentlich-rechtlich oder privatrechtlich spezifiziert. Die Bewertung der Verpflichtung erfolgt mit dem auf den Bilanzstichtag abgezinsten Erfüllungsbetrag. Zur Ermittlung des Erfüllungsbetrags werden die erwarteten Auszahlungen zu Stichtagspreisen zunächst inflationiert, um künftige Kostensteigerungen zu berücksichtigen, und danach mit einem für die Verbindlichkeit spezifischen und laufzeitentsprechenden Zins diskontiert. Der Ermittlung des Erfüllungsbetrags liegen insbesondere zur Einschätzung von geologischen Gegebenheiten bei Gaskavernen auch externe Gutachten und Angaben der Betriebsführer zugrunde. Die bei der Berechnung der Rückstellungen für Verpflichtungen aus Rekultivierung und Rückbau verwendeten Annahmen der gesetzlichen Vertreter im Hinblick auf den Umfang der öffentlich-rechtlichen oder privatrechtlichen Verpflichtung, die geologischen Gegebenheiten, die Rekultivierungsmethode und die geschätzten Restlaufzeiten bis zur Rekultivierung oder dem Rückbau sowie die künftigen Kostensteigerungen und die Diskontierung sind ermessensbehaftet.

Vor dem Hintergrund der materiellen Bedeutung, der Komplexität der Bewertungsmodelle sowie der ermessensbehafteten Annahmen der gesetzlichen Vertreter erachten wir die Ermittlung der Rückstellungen für Verpflichtungen aus Rekultivierung und Rückbau als besonders wichtigen Prüfungssachverhalt.

Prüferisches Vorgehen
Im Rahmen unserer Prüfung haben wir den von den gesetzlichen Vertretern der EWE Aktiengesellschaft implementierten Prozess sowie die Bilanzierungs- und Bewertungsvorgaben zur Ermittlung der Rückstellungen für Verpflichtungen aus Rekultivierung und Rückbau analysiert und uns ein Verständnis über die Prozessschritte und die implementierten internen Kontrollen verschafft.

Wir haben die in der internen Bewertungsrichtlinie konkretisierten Bewertungsvorgaben auf Vereinbarkeit mit den relevanten IFRS sowie die Umsetzung durch die gesetzlichen Vertreter der EWE Aktiengesellschaft gewürdigt.

Die Angemessenheit der sonstigen wesentlichen Bewertungsannahmen, wie der erwarteten Kosten und der Rekultivierungsmethoden, wurde auch mit Unterstützung von externen Gutachtern der Gesellschaft untersucht. Ferner haben wir die rechnerische Richtigkeit der Bewertungsmodelle nachvollzogen.

Aus unseren Prüfungshandlungen haben sich hinsichtlich der Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte keine Einwendungen ergeben.

Verweis auf zugehörige Angaben
Die Angaben der Gesellschaft zu den Rückstellungen für Verpflichtungen aus Rekultivierung sind im Konzernanhang im Abschnitt „Erläuterungen zur Bilanz“ im Unterpunkt „29. Rückstellungen“ enthalten.

Sonstige Informationen
Der Aufsichtsrat ist für den „Bericht des Aufsichtsrats der EWE Aktiengesellschaft“ verantwortlich. Im Übrigen sind die gesetzlichen Vertreter für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die in Abschnitt 3 des Konzernlageberichts enthaltene nichtfinanzielle Konzernerklärung, die im Unterabschnitt „Frauenquote“ des Konzernlageberichts enthaltene Konzernerklärung zur Unternehmensführung und ferner weitere, für den Geschäftsbericht vorgesehene Bestandteile, von denen wir eine Fassung bis zur Erteilung dieses Bestätigungsvermerks erlangt haben, insbesondere die Versicherung der gesetzlichen Vertreter. Des Weiteren umfassen die sonstigen Informationen die übrigen Bestandteile des Geschäftsberichts, die uns nach Erteilung des Bestätigungsvermerks voraussichtlich zur Verfügung gestellt werden, insbesondere den Bericht des Aufsichtsrats nach § 171 Abs. 2 AktG.

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

  • wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder
  • anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315e Abs. 1 HGB anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, es sei denn, es besteht die Absicht den Konzern zu liquidieren oder der Einstellung des Geschäftsbetriebs oder es besteht keine realistische Alternative dazu.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (System), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und Konzernlageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-APrVO unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

  • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher – beabsichtigter oder unbeabsichtigter – falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;
  • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben;
  • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;
  • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;
  • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und der ergänzend nach § 315e Abs. 1 HGB anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt;
  • holen wir ausreichende und angemessene Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile;
  • beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns;
  • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Wir geben gegenüber den für die Überwachung Verantwortlichen eine Erklärung ab, dass wir die relevanten Unabhängigkeitsanforderungen eingehalten haben, und erörtern mit ihnen alle Beziehungen und sonstigen Sachverhalte, von denen vernünftigerweise angenommen werden kann, dass sie sich auf unsere Unabhängigkeit auswirken, und die hierzu getroffenen Schutzmaßnahmen.

Wir bestimmen von den Sachverhalten, die wir mit den für die Überwachung Verantwortlichen erörtert haben, diejenigen Sachverhalte, die in der Prüfung des Konzernabschlusses für den aktuellen Berichtszeitraum am bedeutsamsten waren und daher die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte sind. Wir beschreiben diese Sachverhalte im Bestätigungsvermerk, es sei denn, Gesetze oder andere Rechtsvorschriften schließen die öffentliche Angabe des Sachverhalts aus.

Sonstige gesetzliche und andere rechtliche Anforderungen
Übrige Angaben gemäß Artikel 10 EU-APrVO Wir wurden von der Hauptversammlung am 16. Mai 2017 als Konzernabschlussprüfer gewählt. Wir wurden am 26. Juni 2017 / 19. Dezember 2017 vom Aufsichtsrat beauftragt. Wir sind ununterbrochen seit dem Geschäftsjahr 2012 als Konzernabschlussprüfer der EWE Aktiengesellschaft tätig.

Wir erklären, dass die in diesem Bestätigungsvermerk enthaltenen Prüfungsurteile mit dem zusätzlichen Bericht an den Prüfungsausschuss nach Artikel 11 EU-APrVO (Prüfungsbericht) in Einklang stehen.

Verantwortlicher Wirtschaftsprüfer
Der für die Prüfung verantwortliche Wirtschaftsprüfer ist Herr Olaf Boelsems.

Hamburg, 19. Februar 2018

Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Boelsems, Wirtschaftsprüfer
Eickhoff, Wirtschaftsprüfer

Bestätigungsvermerk zur nichtfinanziellen Erklärung

Vermerk des unabhängigen Wirtschaftsprüfers
über eine Prüfung zur Erlangung begrenzter Sicherheit

An die EWE AG, Oldenburg
Wir haben die nichtfinanzielle Konzernerklärung der EWE AG nach § 315b HGB, die mit der nichtfinanziellen Erklärung des Mutterunternehmens nach § 289b HGB zusammengefasst ist, deren Angaben durch das Symbol in der Nachhaltigkeitsberichterstattung kenntlich gemacht wurden, sowie die durch Verweisung als Bestandteile qualifizierten Abschnitte „Geschäfts- und Rahmenbedingungen / Der EWE-Konzern“ und „Risiko- und Chancenbericht / Rechts- und Compliance-Risiken“ des Konzernlageberichts (nachfolgend: zusammengefasste nichtfinanzielle Erklärung), für den Zeitraum vom 1. Januar 2017 bis 31. Dezember 2017 einer Prüfung zur Erlangung begrenzter Sicherheit unterzogen. Angaben für Vorjahre waren nicht Gegenstand unseres Auftrags.

A. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter
Die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft sind verantwortlich für die Aufstellung der zusammengefassten nichtfinanziellen Erklärung in Übereinstimmung mit den §§ 315c i. V. m. 289c bis 289e HGB.

Diese Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft umfasst die Auswahl und Anwendung angemessener Methoden zur Aufstellung der zusammengefassten nichtfinanziellen Erklärung sowie das Treffen von Annahmen und die Vornahme von Schätzungen zu einzelnen Angaben, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung der zusammengefassten nichtfinanziellen Erklärung zu ermöglichen, die frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Angaben ist.

B. Erklärungen des Wirtschaftsprüfers in Bezug auf die Unabhängigkeit und Qualitätssicherung
Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und wir haben unsere sonstigen beruflichen Pflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Unsere Prüfungsgesellschaft wendet die nationalen gesetzlichen Regelungen und berufsständischen Verlautbarungen zur Qualitätssicherung an, insbesondere die Berufssatzung für Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer sowie den IDW Qualitätssicherungsstandard: Anforderungen an die Qualitätssicherung in der Wirtschaftsprüferpraxis (IDW QS 1).

C. Verantwortung des Wirtschaftsprüfers
Unsere Aufgabe ist es, auf Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung ein Prüfungsurteil mit begrenzter Sicherheit über die zusammengefasste nichtfinanzielle Erklärung abzugeben.

Wir haben unsere Prüfung unter Beachtung des International Standard on Assurance Engagements (ISAE) 3000 (Revised): „Assurance Engagements other than Audits or Reviews of Historical Financial Information“, herausgegeben vom IAASB, durchgeführt. Danach haben wir die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass wir mit einer begrenzten Sicherheit beurteilen können, ob die zusammengefasste nichtfinanzielle Erklärung der Gesellschaft in allen wesentlichen Belangen in Übereinstimmung mit den §§ 315c i. V. m. 289c bis 289e HGB aufgestellt worden ist. Bei einer Prüfung zur Erlangung einer begrenzten Sicherheit sind die durchgeführten Prüfungshandlungen im Vergleich zu einer Prüfung zur Erlangung einer hinreichenden Sicherheit weniger umfangreich, sodass dementsprechend eine erheblich geringere Prüfungssicherheit erlangt wird. Die Auswahl der Prüfungshandlungen liegt im pflichtgemäßen Ermessen des Wirtschaftsprüfers.

Im Rahmen unserer Prüfung, die wir im Wesentlichen im Januar und Februar 2018 durchgeführt haben, haben wir u. a. folgende Prüfungshandlungen und sonstige Tätigkeiten durchgeführt:

  • Befragung von Mitarbeitern hinsichtlich der Auswahl der Themen für die zusammengefasste nichtfinanzielle Erklärung, der Risikoeinschätzung und der Konzepte der EWE AG für die als wesentlich identifizierten Themen,
  • Befragung von Mitarbeitern, die mit der Datenerfassung und -konsolidierung sowie der Erstellung der zusammengefassten nichtfinanziellen Erklärung beauftragt sind, zur Beurteilung des Berichterstattungssystems, der Methoden der Datengewinnung und -aufbereitung sowie der internen Kontrollen, soweit sie für die Prüfung der Angaben der zusammengefassten nichtfinanziellen Erklärung relevant sind,
  • Einsichtnahme in die relevanten Dokumentationen der Systeme und Prozesse zur Erhebung, Analyse und Aggregation der Daten aus den relevanten Bereichen wie z. B. Umwelt und Personal im Berichtszeitraum sowie deren stichprobenartige Überprüfung,
  • Befragungen und Dokumenteneinsicht in Stichproben hinsichtlich der Erhebung und Berichterstattung von ausgewählten Daten,
  • analytische Handlungen auf Ebene des Konzerns hinsichtlich der Qualität der berichteten Daten,
  • Beurteilung der Darstellung der Angaben der zusammengefassten nichtfinanziellen Erklärung.

D. Prüfungsurteil
Auf der Grundlage der durchgeführten Prüfungshandlungen und der erlangten Prüfungsnachweise sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die uns zu der Auffassung gelangen lassen, dass die zusammengefasste nichtfinanzielle Erklärung der EWE AG für den Zeitraum vom 1. Januar 2017 bis 31. Dezember 2017 in allen wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den §§ 315c i. V. m. 289c bis 289e HGB aufgestellt worden ist.

E. Verwendungszweck des Vermerks
Wir erteilen diesen Vermerk auf Grundlage des mit der EWE AG geschlossenen Auftrags. Die Prüfung wurde für Zwecke der Gesellschaft durchgeführt und der Vermerk ist nur zur Information der Gesellschaft über das Ergebnis der Prüfung bestimmt und nicht für andere als bestimmungsgemäße Zwecke zu verwenden. Dieser Vermerk ist nicht dazu bestimmt, dass Dritte hierauf gestützt (Vermögens-) Entscheidungen treffen.

F. Auftragsbedingungen und Haftung
Für diesen Auftrag gelten, auch im Verhältnis zu Dritten, unsere Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften vom 1. Januar 2017 (siehe Anlage). Wir verweisen ergänzend auf die dort in Ziffer 9 enthaltenen Haftungsregelungen und auf den Haftungsausschluss gegenüber Dritten. Dritten gegenüber übernehmen wir keine Verantwortung, Haftung oder anderweitige Pflichten, es sei denn, dass wir mit dem Dritten eine anders lautende schriftliche Vereinbarung geschlossen hätten oder ein solcher Haftungsausschluss unwirksam wäre.

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir keine Aktualisierung des Vermerks hinsichtlich nach seiner Erteilung eintretender Ereignisse oder Umstände vornehmen, sofern hierzu keine rechtliche Verpflichtung besteht. Wer auch immer das in vorstehendem Vermerk zusammengefasste Ergebnis unserer Tätigkeit zur Kenntnis nimmt, hat eigenverantwortlich zu entscheiden, ob und in welcher Form er dieses Ergebnis für seine Zwecke nützlich und tauglich erachtet und durch eigene Untersuchungshandlungen erweitert, verifiziert oder aktualisiert.

München, den 26. Februar 2018

Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Nicole Richter, Wirtschaftsprüferin
Jan Kaiser, Wirtschaftsprüfer