Unsere Stakeholder

STAKEHOLDER VON EWE

Vernetzt zu sein, Partner zu haben, das uneingeschränkte Vertrauen der Mitarbeiter und der Kunden zu genießen, all das ist für EWE mit der neuen strategischen Ausrichtung noch essenzieller geworden. Zum einen werden durch die Transformation der Energiewirtschaft Kooperationen und das Bündeln von Kräften immer wichtiger. Zum anderen gelingt der Wandel nur, wenn alle Interessengruppen einbezogen werden. Dafür braucht es Transparenz. Unsere Stakeholder und der regelmäßige Austausch mit ihnen sind wichtig für uns. Auch weil wir als Energieunternehmen eine erhöhte Verantwortung für gesellschaftliche Themen tragen, allen voran die Gestaltung der Energiewende.

EWE-Stakeholder

  • Kunden
  • Mitarbeiter
  • EWE-Anteilseigner
  • Lieferanten/Geschäftspartner
  • Gesellschaft/Politik

» G4-24, G4-25

Wesentlichkeitsmatrix

» G4-19

WESENTLICHE THEMEN

Zur Bestimmung der für uns und unsere Stakeholder wesentlichen Themen haben wir zuletzt im Jahr 2013 eine Wesentlichkeitsanalyse durchgeführt. Die daraus resultierenden Themenfelder sind in der vorstehenden Matrix dargestellt. Die relative Bedeutung für EWE und die Stakeholder spiegeln die X- und Y-Achse der Matrix wider.

Die identifizierten Themenfelder behalten auch im Rahmen der neuen Unternehmensstrategie ihre Bedeutung. Die Informationen dazu und wesentliche Kennzahlen berichten wir in diesem ersten integrierten Bericht von EWE vorrangig in den Kapiteln Unsere Ressourcen siehe PDF Integrierter Bericht, Seite 18 ff., Verantwortungsvolle Unternehmensführung siehe PDF Integrierter Bericht, Seite 34-35 und im Indikatorenanhang siehe PDF Integrierter Bericht, Seite 147 ff.
» G4-18

IM DIALOG

Mit unseren Stakeholdern in Dialog zu kommen und den Austausch zu pflegen ist ein grundsätzliches Ziel, an dem wir kontinuierlich auf verschiedenen Ebenen arbeiten. In herausfordernden Zeiten und bei schwierigen Themen bietet der Austausch immer eine Chance. Nachfolgend zwei ausgewählte Beispiele aus dem Berichtsjahr:

Netzbeiräte bei EWE NETZ

2016 hat sich das im Jahr 2014 eingeführte Dialogformat der Netzbeiräte fest etabliert. EWE NETZ hat insgesamt 14 Veranstaltungen angeboten, bei denen Themen wie geplante Investitionen, Baumaßnahmen, Aspekte der Regulierung mit kommunalen Vertretern diskutiert wurden. Das offene Gespräch fördert eine vertrauensvolle Zusammenarbeit, beispielsweise bei der Neuverhandlung von Wegenutzungsverträgen oder bei der Erschließung neuer Gebiete. Vertreter aus 13 Landkreisen im Nordwesten und der Stadt Oldenburg haben im Jahr 2016 dieses Gesprächsangebot von EWE angenommen.

UP KRITIS

In enger Zusammenarbeit mit Wirtschaft und Bundesregierung war EWE auch 2016 beim Thema Informationssicherheit in kritischen Infrastrukturen aktiv. Der UP KRITIS ist eine öffentlich-private Kooperation zwischen Betreibern kritischer Infrastrukturen (KRITIS), Verbänden und den zuständigen staatlichen Stellen. Seit mehreren Jahren wirkt EWE an dieser Kooperation mit. 2016 entstanden erneut wichtige Anwendungshilfen, mit denen betroffene Unternehmen die hohen Anforderungen des Gesetzgebers beim Thema Informationssicherheit leichter umsetzen können. Beispielsweise wurden Standards zur Verpflichtung von Lieferanten, Methoden zur Durchführung von Meldeprozessen und branchenspezifische Sicherheitsstandards entwickelt.

Generell nutzt EWE den regelmäßigen Austausch mit Unternehmen und Behörden und die daraus entstehenden Kontakte zur umfassenden Information und Vorbereitung auf die rasanten Entwicklungen in der Gesetzgebung zur Informationssicherheit. Umgekehrt fließt die Praxiserfahrung von EWE zurück in den Austausch zum Nutzen der Branche.
» G4-15, G4-26, G4-27

EWE-Mitgliedschaften

  • Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e. V.
  • Verband kommunaler Unternehmen e. V.
  • Bundesverband Breitbandkommunikation e. V.
  • Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e. V.
  • Netzwerk Compliance e. V.